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Wir packen unseren Monty und nehmen mit

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Wir alle kennen es, dass man auf eine 10-tägige Reise 10 T-Shirts mitnimmt, doch in Wirklichkeit nur drei benutzt.
Genauso ist es auch beim allgemeinen Packen des Equipments unseres Montys für unsere Reise nach Marokko. Jedes Teil muss nach Dringlichkeit und Wichtigkeit hinterfragt werden.

Immer nach dem Motto:

„So wenig wie möglich,

aber so viel wie nötig“


Hier findet ihr nun alle Materialien/Ausrüstung aufgelistet, die wir mitnehmen:

Alles rund ums Auto:

Wagenheber: Wegen den vielen schlechten Rezensionen zu hydraulischen Stempel-Wagenhebern bei Ebay, kauften wir einen beim örtlichen Händler. Leider reichte die Hubhöhe nicht aus, um unseren Monty anzuheben. Deshalb nehmen wir immer viele Unterlegbretter mit.

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Hier kommt der Wagenheber erstmals zum Einsatz

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Ersatzteile: Eine Sammlung von Ersatzteilen führen wir stets mit, wie beispielsweise Sicherungen, einen neuen Luft-und Benzinfilter, Motoröl, Dichtungsset für den Motor, Wasserpumpe etc…Ebenfalls haben sich Keilriemen und Benzinschläuche als wichtige Ersatzteile gezeigt, die man unbedingt mitführen sollte, neben Abschleppgurt, Schäkel und co.
Werkzeug: Gabelschlüssel, Zangen, Schraubenzieher und Kabelbinder sind immer mit an Bord. Auch ein Beil und eine Klappsäge für Feuerholz ist immer dabei. Außerdem ist ein ganzer Satz Rohrschellen, Klebeband, Sekundenkleber, Ersatzlampen etc. empfehlenswert.
Selbstverständlich fällt in diese Kategorie auch das Warndreieck, die Warnwesten ( je nachdem durch welche Länder man fährt muss für jeden im Fahrzeugschein eingetragenen Sitzplatz eine Warnwesten mitgeführt werden), Radkreuz..
Und ganz wichtig: spart hier nicht am Geld!! ....wir hatten billige Rohrschellen ( 10st. für 1€) dabei und das kostet dann unnötige Arbeit und Nerven und bringt einen nur in schwierige Situationen, da man denk, dass man ja welche dabei hat.....doch die kann man in den Müll werfen..sobald man sie festgezogen hat, drehen die durch und es geht nicht mehr auf und nicht weiter zu.....Billigzeug eben.
Also kauft qualitativ hochwertige Ersatzteile und Werkzeug, dann werdet ihr damit auch glücklich und könnt euch bei Pannen selbst helfen.
Reservekanister: Da unser Monty nicht gerade den geringsten Spritverbrauch hat, führen wir 2x20l Benzin auf dem Dach mit uns mit. Und gleichzeitig braucht man einen passenden Ausgießer für die Benzinkanister zum umfüllen in den Tank, oder in den Kocher... Gibt es schon für 12€ bei Amazon (Stand Juni 2016).
Sandbleche: Für die ein oder andere sandige Situation nehmen wir 2 Sandbleche à 1,3m mit. Für den Notfall haben wir außerdem auf dem Dach noch zwei 1,1m lange dicke Holzdielen.
220V-Wechselrichter: Damit wir unseren Laptop -und Fotoakkus während der Fahrt wieder laden können.

 

Weiteres Equipment:

Kühlbox: Bei der Kühlbox haben wir uns schwer getan. Geringer Stromverbrauch für gute Kühlleistung und das für einen nicht zu übertrieben hohen Preis? All diese Aspekte fanden wir in der 36l großen Kompressorkühlbox vom Offroad-Manni wieder
Solarmodule: Damit unsere Kühlbox mit ausreichend Strom versorgt wird, haben wir uns 2x30W Solarmodule gekauft.

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Solarcontroller: Zum einen haben wir mit unserer Kühlbox einen Verbraucher, der unsere normale Autobatterie bis auf 10,4 V (dann schaltet die Kühlbox automatisch ab) leer saugen kann, und zum anderen haben wir eine Solaranlage, die in der Theorie unsere Batterie bis zur Zerstörung überladen könnte. Um beides zu verhindern, verbauten wir einen Solarcontroller, der dafür sorgt, dass es unserer Batterie in Bezug auf diese zwei Elemente gut geht. So schaltet dieser alle Verbraucher (Kühlbox und Licht) bei 11,4V bereits ab und achtet auch darauf, dass unsere Batterie nicht überladen wird.
Porta Potti (Campingtoilette): Brauchen wir eins, brauchen wir keins? Ein langes Hin und Her. Aber da es gerade für weibliche Personen nicht immer leicht ist, ein stilles Plätzchen zu finden, vor allem in Ländern wie Marokko, wo man die Attraktion schlechthin ist, entschlossen wir uns für ein kleines Porta Potti.
Stapelkisten für alle(s): Um unsere ganze Kleidung, die Küchenausrüstung, das Werkzeug und die Ersatzteile gut zu verstauen, kauften wir ganz pragmatisch die geordneten Stapelkisten bei Auer-packing.

 

Der Kofferraum gefüllt mit Stapelkisten.Hier wird er für unsere Reise angepasst.

 

Benzinkocher: wir wollten einen Kocher mit einem Brennstoff, den wir überall bekommen, wo wir hinfahren. Bei Gas ist dies mit den verschiedensten Anschlüssen (der Kartuschen) leider nicht immer gegeben. Daher kauften wir uns einen sehr gut bewerteten Benzinkocher: Coleman unleaded two burner stove für 118€.
Wasserkanister: Je mehr, desto besser. Wir haben insgesamt 80l Wasser dabei, in 4x20l Kanistern. Davon sind 2x20l in den berühmten Schweizer Wassersäcken verstaut. Leider bekommen wir den Gummigeschmack trotz zahlreicher Behandlungen mit Gebissreinigungstabletten und unzähligen Wasserwechseln nicht weg. Dadurch haben wir 40l Trinkwasser und 40l Wasser zum Spülen und duschen etc.
Um das Wasser zu entkeimen benutzen wir kein Chlor, sondern Micropur. Dieses schmeckt man nicht raus und ist auf Silberionen Basis. Sehr empfehlenswert, denn so kann man bedenkenlos Wasser an Quellen zapfen.

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Unser Schweizer Wassersack als Solardusche


 

Unser Bett:Wir haben uns ein Dachzelt gekauft, damit wir eine komfortable Schlafmöglichkeit während unserer Fahrt haben. Dies fanden wir zu einem vernünftigen Preis bei eBay Kleinanzeigen inclusive Vorzelt mit einer Länge von 230cm und einer Breite von 140cm.
Solch ein Zelt ist nur zu empfehlen, da man wirklich gigantisch viel Platz darin hat.
Doch da auf solch einer langen Reise auch der Fall eintreten kann, dass man kein Zelt aufstellen kann, da man auf einem einfachen Parkplatz übernachtet, es zu stark windet oder es einfach zu kalt ist, haben wir noch ein "Notbett" im Monty vorbereitet. Diese Notbett besteht aus zwei leichten Plexiglasplatten die innen an der Decke des Autos hängen und bei Bedarf einfach auf die Stapelkisten gelegt werden. Vorne noch mit einem Gurt, der an zwei stabilen Griffen befestigt ist, abhängen und fertig ist das Notbett.
Doch viel Platz hat man dann zur Decke des Autos wirklich nicht mehr.....eben nur für Notfälle.

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2 Comments


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    Johannes S says:

    das sieht ja schon alles richtig gut aus… viel spass euch bei eurem großen Abenteuer!


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      Annika und Flo says:

      Vielen Dank! Wir freuen uns, wenn du uns weiterhin über unseren Blog auf unserer Reise folgst und ab und zu einen Kommentar hinterlässt 😉

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