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Rabat vs. Marrakech

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Wir haben auf unserem Weg in den Norden sowohl Marrakech als auch Rabat besichtigt. In diesem Post wollen wir euch unsere Eindrücke schildern und beide Städte ein wenig vergleichen.

Zuerst lag Marrakech auf unserem Weg. Auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz stießen wir auf den Campingplatz Ferdaous, etwas außerhalb von Marrakech. Warum wir sofort dort eincheckten: der Preis für unser Fahrzeug und uns betrug 47 DH, quasi ein Schnäppchen. In diesem Punkt liegt Marrakech schon mal vorne. Ein günstiger Campingplatz mit eigenem Shuttle in die Stadt (60 DH für uns zusammen). Davon ist Rabat noch weit entfernt!
Mit dem Shuttle fuhren wir dann am nächsten Tag in die Stadt. Wir liefen zum großen Hauptplatz Djemaa El-Fna, wo wir Schlangenbeschwörer, Makakenäffchen an der Leine, jede Menge Orangenverkäufer und natürlich Souvenirläden vorgefunden haben. Weiter ging es durch die engen Gassen der Souks, wo wir einfach nur alles auf uns wirken ließen. Natürlich hat es einen ganz eigenen Flair, wenn man so durch die Gassen läuft. Aber wenn man sich auch nur kurz für einen Gegenstand interessiert, dann kommt man so schnell nicht mehr von dem Verkäufer los. Das ist der eine Punkt, der uns nicht so gut gefallen hat, dass die Händler sehr aufdringlich sind.
Der andere Punkt sind die vielen Touristen, die man überall sieht. Klar, auch wir sind Touristen, wie jeder andere auch. Aber in Marrakech sieht man eben 90% Touris und nur 10% Marokkaner. Das nimmt dem Ganzen irgendwie den Charme.
Trotzdem war es mal interessant, Marrakech zu besichtigen und ein paar neue Eindrücke zu gewinnen!

 

Ein paar Tage später trafen wir uns mit meiner Austauschschülerin Imane (ja genau, richtig gelesen. Vor drei Jahren haben wir einen Schüleraustausch nach Marokko gemacht) in Rabat. Übernachten konnten wir in Rabat nicht, weil es dort keinen Campingplatz oder Stellplatz gibt. Ein Minuspunkt für Rabat.
Wir fanden einen schattigen Parkplatz an der Uferpromenade und liefen dann zum Hassanturm, der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit in der Hauptstadt Marokkos. Wir machten ein paar Fotos, wie alle anderen Touristen auch. Dann liefen wir, geführt von unserer Freundin, ein bisschen durch die Stadt. In einem Café tranken wir den marokkanischen Tee. Uns begegneten Touristen, aber in gleicher Anzahl auch Marokkaner. Da haben wir uns gleich wohler gefühlt.
Dann machten wir uns auf in die Medina. Wir liefen wie in Marrakech durch die engen Gassen, schlängelten uns durch die Menschenmassen. Es machte Spaß! Vor allem die vielen Geschäfte in der Medina haben es uns angetan. Man kann dort wirklich alles kaufen. Und uns kam es nicht touristisch vor. Zum einen waren die Anteile an Touristen und Marokkanern genau umgedreht und zum anderen vermittelten die Händler einen komplett anderen Eindruck als die in Marrakech. In Rabat fühlte man sich wirklich wie auf dem Markt, hier rief der eine etwas auf arabisch, dort ein anderer, um seine Ware anzupreisen. Und wenn man sich etwas anschaute, war man nicht gleich in ein Geschäft verwickelt. Uns persönlich hat das sehr gut gefallen.

 

So, nun habt ihr mal ein paar persönliche und natürlich sehr subjektive Eindrücke von uns erhalten. Vielleicht haben sie euch geholfen, vielleicht habt ihr die beiden Städte, falls ihr sie schon besichtigt habt, aber auch ganz anders wahrgenommen? Wir freuen uns, wenn ihr eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns teilt!

1 Comment


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    Kai says:

    Schöner Vergleich. Ähnlich würde ich von Kairo den Chan el-Khalili Basar (Touri) mit einem der anderen Souqs vergleichen: Kommerziell und aufdringlich versus orientalisch-authentisch. Sehr angenehm war auch der Hauptbasar von Damaskus. Denwird man leider vorläufig nicht genießen können 🙁

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