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Unterwegs im Nationalwald von Buçaco

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Auf Anraten unseres Reiseführers, der den Ort Luso mit seinem Wasser und den Nationalwald von Buçaco als sehr sehenswert beschrieb, fuhren wir ein Stück in den Norden, um diese Orte zu besichtigen.

Zunächst parkten wir in Luso, um auf dem dortigen Mercado ein wenig einzukaufen und anschließend noch die Wasserquelle zu suchen, von der in unserem Reiseführer die Rede war. Bei beidem wurden wir fündig, doch die Quelle übertraf all unsere Erwartungen. Statt eines einfachen Brunnens mit Trinkwasser, wie wir anfangs dachten, fanden wir eine richtige Quellanlage vor. Aus mindestens 12 Wasserrohren kam Wasser geflossen, wo man seine Kanister auffüllen konnte. Das Wasser kam aus dem Boden und wurde in einem großen Auffangbecken gestaut, von wo aus es nach und nach nach draußen fließen konnte. Die Anlage sah nicht nur schön aus, das Wasser schmeckte auch wirklich gut. Da haben wir gleich unsere 40l Trinkwasserkanister (mehr zu unserer Ausstattung hier) aufgefüllt.

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Errichtet wurde der Park im 17. Jahrhundert von den damals dort ansässigen Barfüßigen Karmelitern. Sie haben eine Mauer um das Gebiet errichtet, das ihnen vom Bischoff von Coimbra zugesprochen wurde, um dort ein Kloster zu bauen. Heute kann man den Park sowie das Kloster besichtigen. Von Anfang an fanden wir großen Gefallen an dem Nationalwald. Vor allem die vielfältige Pflanzenwelt begeisterte uns sehr. Rund 400 einheimische und ca 300 exotische Pflanzenarten kann man hier finden. Ein Beispiel für die von den Karmeliten gepflanzten Bäume ist die 350 Jahre alte Zeder.


 

Das schönste an dem ganzen Park war für uns die Fonte Fria, eine direkt im Park entspringende Quelle. Über zahlreiche Stufen mit kleinen Wasserbecken und unterschiedlicher Bepflanzung fließt das Quellwasser nach unten. Eine echte Augenweide, aus allen Perspektiven!

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Weiter ging es durch den Wald zum 'Convento Santa Cruz', dem Kloster der Karmeliten. Für 2€ pro Person kann man den noch erhaltenen Teil des Klosters besichtigen. An der Stelle, wo das Kloster während der dortigen Kämpfe zerstört wurde, steht heute das 'Palace Hotel', das als eines der schönsten geltende Hotel der Region.
Das Kloster ist durchaus sehr sehenswert. Große Kunstwerke, alte Wohnräume und mit Korkeiche verzierte Decken erwarten einen. Das Hotel ist ebenfalls sehr schön anzusehen, für Besucher des Parks natürlich nur von außen.


 

Zurück führte unser Weg uns über zahlreiche Aussichtspunkte, von wo aus wir nochmal die Landschaft von oben genießen konnten.

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Der Enge Aufstieg zu einem Aussichtsturm

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Rückblickend sind wir froh, dass wir den für uns kleinen Umweg nach Norden auf uns genommen haben, um den Nationalwald und das kleine Städtchen Luso zu besichtigen.

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