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Auf der Suche nach dem Fehler – Teil 1

Flo
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Auf der Suche nach dem Fehler – Teil 2
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Es begann alles damit, dass bereits in Italien unser Motor beim Bergabfahren (also wenn keine Belastung da war) abgestorben ist. Seltsam, dachten wir uns.

Ein paar Tage danach kamen noch extreme Drehzahlschwankungen des Motors dazu, sodass auch deswegen im Stand der Motor oft abgestorben ist. Was nun?

Zum Glück hat uns ein Freund aus Deutschland schon im Vorhinein angeboten, dass wir ihn anrufen können, sobald wir ein Problem mit dem Auto haben...also wurde erst einmal telefoniert und Bilder per WhatsApp vom Motorraum verschickt.
Wir sollten die Drosselklappe und den Leerlaufregler einmal gründlich mit Benzin reinigen, war das Fazit des Telefonats. Also wurde über Telefon noch besprochen, wo wir am Motor die Drosselklappe mit dem Leerlaufregler überhaupt finden und los ging es mit der Reinigung.
Zur Info für alle, die sich (noch) nicht mit Autos auskennen: Der Leerlaufregler ist das Bauteil im Motor, das die Luftzufuhr regelt, wenn der Motor im Leerlauf ist bzw. einfach das Gaspedal nicht getreten wird. Wenn hier zu viel Schmutz über die Jahre hinein kommt, kann der Regler nicht mehr richtig die Luftzufuhr steuern und regelt dann eventuell immer zwischen zwei Werten hin und her, welche die Drehzahlschwankungen hervorrufen könnten.

 

In der Tat war die Drosselklappe etwas verdreckt und frisch gereinigt bauten wir sie wieder ein. Auch Luftschläuche und Luftfilter wurden auf Schmutz kontrolliert.
Doch wie sich bei der Weiterfahrt zeigte, war der Schmutz in der Drosselklappe nicht der Grund für unsere Drehzahlschwankungen die den Motor in regelmäßigen Abständen absterben ließen, sobald er ohne Belastung war (Bspw. wenn die Automatik in einen Höheren Gang schaltet beim Bergabfahren). Und gerade bergab war dies nicht immer so lustig, da dadurch die Servolenkung und der Bremskraftverstärker außer Kraft gesetzt wurden.
Also wieder unseren deutschen Freund anrufen und fragen, ob er noch eine Idee hat. Er schlug uns vor, zumindest das Standgas etwas höher zu schrauben, damit der Motor wenigstens nicht mehr abstirbt. Gesagt, getan. Und so ging es die nächsten Tage mit erhöhtem Standgas weiter.
Doch auf Dauer konnte es so auch nicht weitergehen. Wir schalten in den Leerlauf und der Motor dreht laut auf 2.000 Umdrehungen hoch.
Also wieder einen Telefontermin vereinbaren und nach Rat fragen. Der Fehler muss entweder an der Luftzufuhr oder an der Benzinzufuhr liegen.

Wann wurde eigentlich der Benzinfilter unterm Auto das letzte Mal getauscht? Ehrlich gesagt keine Ahnung. Zum Glück haben wir einen als Ersatz dabei und tauschen diesen in Frankreich auf einem Parkplatz:
Sicherung für die Benzinpumpe entfernen, Motor starten und laufen lassen, bis er selbst abstirbt. Benzinfilter tauschen (eine ganz schöne Sauerei). Sicherung wieder einsetzen und hoffen, dass der Filter die Ursache für die Schwankungen ist.

 

Doch leider lag es auch nicht am Benzinfilter.
Zufälligerweise fanden wir auf unserem Weg eine freie Werkstatt und hielten gleich an. Ein netter Mechaniker kümmerte sich gleich um uns und stellte unser Standgas genau so ein, dass der Motor nicht mehr abstirbt, egal wie hoch der Motor davor dreht. Leider lag dann das Standgas bei guten 2.000 Umdrehungen/Minute. Normalerweise sollte es 800 haben und nicht knapp das Dreifache.
Komisch...naja, wir fahren weiter....

Neugierig, wie es weiter geht? Dann lies gleich hier Teil 2 und erfahre, was als nächstes passiert..

2 Comments


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    Markus says:

    Leider habe ich Euren Post nicht schon früher gelesen. Ich muss Euch sagen das habt Ihr super hin bekommen. Mit null Ahnung über Autos in die Wüste (sorry Flo) und dann über Ferndiagnose selber repariert – Respekt!!!! Und das noch als Ex- Waldi da muss ich meine Vorurteile neu überdenken :-).
    Ich wünsche Euch noch gute Reise.
    Markus


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      Annika und Flo says:

      Hi Markus,
      schön dass du unseren Beitrag gelesen hast. Besser spät als nie 😉
      In der Tat haben wir jetzt mehr Ahnung von Autos und dem ganzen Schlauch gedöns, aber das alles ging auch nur mit deiner Hilfe!
      Ein großes Dankeschön geht wirklich an dich lieber Markus.
      Die aller besten Grüße
      Annika und Flo 🙂

      P.s. Vielleicht haben wir es ja genau deshalb so gut hinbekommen, weil wir Ex-Waldis sind 😉

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